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Zusammen Ideen spinnen und sich vernetzen am Sommerfest im Knotenpunkt F80


Am 22. August 2012 hat im Knotenpunkt F80 das Sommerfest stattgefunden. Die Idee der Hausgemeinschaft war es, dass sich die Menschen bei einem gemütlichen Essen zusammen austauschen können, Ideen spinnen, sich vernetzen und plaudern.

Raum für neue Ideen
Es ist also ziemlich was los an der Feierabendstrasse 80 in Basel, wo keinesfalls – wie der Name vermuten liesse – nur der Feierabend zelebriert wird! Das Sommerfest war ein voller Erfolg: Gut 30 Leute kamen an die Feierabendstrasse 80, um sich auszutauschen, neue Ideen zu spinnen und einfach gemütlich zusammenzusitzen und sich am Grill mit leckeren Spiesschen, Salatbuffet und kühlen Getränken kulinarisch zu verköstigen.

Bei einer kurzen Ansprache erläuterte Rahel Degen (Stellenleiterin ecco!) die Idee der Vernetzung des Knotenpunktes F80 und alle Institutionen, die im Haus ihr Büro haben, stellten sich vor.
So wurde an diesem lauen Sommerabend im schönen Garten der F80 angeregt geplaudert und diskutiert und viele – gar nicht laue – Ideen gesponnen. Auf Wunschzetteln, die überall in und um die F80 verteilt waren, konnten die Gäste Wünsche schreiben, die dann an der nächsten Haussitzung aller acht Jugendorganisationen zusammen angeschaut und diskutiert werden.

Ein „Haus der Jugend“
Der Knotenpunkt F80 ist 2006 entstanden aus der Idee der Vernetzung verschiedener Jugendorganisationen. Dass die verschiedenen Jugendarbeitenden Tür an Tür zueinander arbeiten, ermöglicht es, dass die Arbeit in der Öffentlichkeit wirkungsvoller dargestellt werden kann und so neue Ideen gesponnen und Impulse gesetzt werden können zu Gunsten der Jugend in Basel.

„Neues Kleid“
Die Villa F80 hat pünktlich zum Sommerfest ein neues Kleid verpasst bekommen: die Wände wurden gestrichen, die Holzböden gepflegt und geölt und weitere kleine Details wie neue Beleuchtung, Flyergestelle und Bilder von Kindern und Jugendlichen wurden aufgehängt, um die Räume noch ein bisschen gemütlicher zu gestalten.

Runder Tisch Jugend BS
Auch weitere spannende Anlässe und Planungen für Projekte stehen immer wieder an im Knotenpunkt. So zum Beispiel finden die Treffen des so genannten „Runden Tischs Jugend BS“ hier statt, um nur eines zu nennen. Hier treffen sich Jugendarbeitende aus ganz Basel, tauschen sich aus und prüfen Ideen für gesamtstädtische Angebote für Jugendliche. Denn neben den unzähligen lokalen Angeboten für Kinder und Jugendliche in Pfarreien und anderen Organisationen, ist es auch immer wieder bereichernd und gewinnbringend für alle Beteiligten, wenn sich mehrere Anbieterinnen und Anbieter zusammenschliessen und einen grösseren Anlass auf die Beine stellen – ganz im Sinne von Leererkopf14 am Jugendkulturfestival in Basel (siehe Beitrag unten).

Gemeinschaftsprojekt vom Knotenpunkt F80: leererkopf14

Am 2./3. September 2011 fand das Jugendkulturfestival (JKF) in Basel statt. 14 kirchliche und nicht-kirchliche Jugendorganisationen unter dem Namen leererkopf14 tauchten den Pyramidenplatz neben der Elisabethenkirche in stimmungsvolles Parkambiente mit einem fulminanten Springbrunnen als Mittelpunkt. Im "Pyramidenpark" konnte Streetsoccer gespielt, getanzt und Action erlebt werden oder man konnte sich im Entspannungsbereich mit herrlichen alkoholfreien Drinks und Würsten vom Feuer verköstigen, chillen und den Kopf leeren. Denn nur einen leeren Kopf kann man wieder füllen!

Das JKF ist die grösste nichtkommerzielle Plattform für Jugendkultur in der Schweiz und bietet für zwei Tage Freiraum für Jugendliche. Auf Bühnen an den verschiedensten Orten wird dann gerappt, gesungen, Gitarre und Theater gespielt, getanzt, und, und, und…

Viele der Organisationen von leererkopf14 wie die kirchliche Jugendfachstelle KOJE der ev.-ref. und ecco! der röm.-kath. Kirche Basel-Stadt, die Jubla, die Pfadi und die Mobile Jugendarbeit haben ihr Büro im Knotenpunkt F80 an der Feierabendstrasse. Dieser wurde gegründet mit dem Ziel zur Vernetzung der Jugendarbeit in Basel. Die Katholische Kirche Basel-Stadt ist Vermieterin des Hauses und als Gründungsmitglied obliegt der ecco! die Hausleitung der F80.

Die LK 14-Bar vom Blauen Kreuz bot im Park alkoholfreie, erfrischende Drinks an und die Jugendallianz Sektion Basel, die e9 jugend & kultur, ROUNDABOUT, das Jugendrotkreuz und die beiden Jugendfachstellen FaJu (reformiert) und askja (katholisch) der Landeskirchen Baselland sorgten für Unterhaltung. Für das leibliche und sportliche Wohl der Besucherinnen und Besucher war also bestens gesorgt.

Der Park stand für zwei Tage ganz unter dem Motto "Leere deinen Kopf", denn nur so entsteht Raum für neue – und manchmal auch aussergewöhnliche – Ideen und Visionen. Je nach Vorliebe konnte man seinen Kopf bei Sport, Action und Tanz oder auf einem gemütlichen Sitzkissen und einer kulinarischen Köstlichkeit verlüften. Hauptsache, die Besucherinnen und Besucher hatten Spass und konnten in der "Parkwelt" den Alltag für eine Weile vergessen.

Einmal mehr war das Gemeinschaftsprojekt der Jugendorganisationen ein voller Erfolg - auch der heftige Regen am Samstagabend vermochte die Jugendlichen nicht vom Feuer zu vertreiben!


Weitere Infos auf der Homepage www.leererkopf.ch



Das Peacecamp am Jugendkulturfestival 2007 - Ein Erlebnisbericht

Tag 1 / Freitag, 31. August 07

17.30 Uhr. Das Peacecamp steht in seiner ganzen Pracht auf dem Münsterplatz, genauer gesagt im Innenhof des Gymnasiums Münsterplatz. Das Peacecamp, ein Projekt für die Friedensförderung, besteht aus sechse verschiedenen Trainingspoints, gestaltet in Zelten. Es werden die Themen Beziehungen, Zufriedenheit, Kommunikation, der Umgang mit Frust, das Frieden stiften und das Zusammenleben der Religionen thematisiert. Abgerundet wird das ganze mit einem grossen Chill-out-Tipi, in welchem die Besucher das soeben gesehene bei Gesprächen noch vertiefen können oder mit anderen Menschen besprechen können.

Noch ist es ruhig (bis vielleicht auf ein paar Geräusche von zerberstendem Geschirr, welche einige übermotivierte schon voller Genuss am Frustabbau-Trainingspoint zerwerfen). Das Wetter könnte besser sein, wenigstens regnet es nicht. Um 18 Uhr öffnet das Peacecamp seine Tore für die Besucherinnen und Besucher des Jugendkulturfestivals. Langsam aber sicher kommen die ersten Besucher zu uns ins Peacecamp und schon bald wird klar, welcher Trainingspoint der Publikumsmagnet sein wird: Geschirr zerschlagen, genauer gesagt: Der Frustabbau. Im Chill-out-Tipi ist die Stimmung dagegen ruhiger und besinnlicher. Es wird hie und da gesprochen oder nur dem Kerzenflackern zugesehen. Der Freitagabend verläuft alles in allem sehr gut. Um 22 Uhr schloss das Peacecamp für diesen Abend seine Tore und wir gehen, um einige gute Gespräche mit Menschen reicher, nach Hause.


Tag 2 / Samstag, 1. September 07

Bereits um 12 Uhr öffnet an diesem Samstag das Peacecamp seine Tore auf dem Münsterplatz. Konfirmantenklassen kommen vorbei und nehmen die Trainingscamps etwas genauer unter die Lupe. Eine spontane Flyeraktion auf dem Münsterplatz bringt dann auch die gewünschte Wirkung: Ab 20 Uhr ist das Peacecamp gut frequentiert und immer mehr Jugendliche (aber auch Erwachsene) strömen zu uns ins Camp. Es brauchte nun schon einen grösseren Einsatz an der Eingangskontolle, um das Geschehen unter Kontrolle zu bringen. Interessant war dabei für uns auch, dass sich erste, interessante Gespräche bereits am Eingang ergaben: Viele Jugendliche kamen mit der Absicht, einzig am Trainingspoint Frustabbau teilzunehmen. Nachdem sie aber das ganze Peacecamp gesehen hatten, erzählten sie uns, dass nicht nur der Frustabbau, sondern auch die anderen Trainingspoints sehr interessant zum mitmachen oder betrachten seien. Um 22 Uhr schloss das Peacecamp zum letzten Mal seine Tore auf dem Münsterplatz und das Team zog sich nach ersten groben Aufräumarbeiten zur Abschlussbesprechung ins Chill-Out Tipi zurück, um den zwei Tagen einen guten Abschluss zu verleihen. Es sind viele positive und anregende Voten im Zelt zu hören, da und dort hört man sogar ein wenig Wehmut raus, dass das Peacecamp nun schon zu Ende ist.



Hier noch ein paar Impressionen vom Peacecamp: